Facing Reality, 2016

Im Frühjahr, als ich mich auf unseren Aufenthalt vorbereitet hatte, habe ich mir vorgenommen, für die Ausstellung in Budapest ein Selbstporträt zu malen. Nach langer Zeit wieder länger in meiner Geburtsstadt zu sein ist für mich ein Anlass, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen. Bilanz zu ziehen, wenn man so will. Dafür ist ein Selbstporträt das ideale Format. Doch ein Selbstporträt ist keine private Angelegenheit. Wie … Facing Reality, 2016 weiterlesen

Die Tapete – Sie / Tapéta, 2. rész

Ich gehe zurück zu einer der Urfunktionen der Tapete (französisch tapis, aus dem Griechischen tapetion: Decke od. Teppich, ursprünglich textile Wandbekleidung) – Geschichten zu erzählen. Es geht einmal um ihn, und einmal um sie. Sie – sie ist abstrakt, keine konkrete Person. Ich gestalte sie aus Fetzen der Tapete, die ich von der Rückseite der crémefarbenen Tapete aus dem Flur der Wohnung teilweise ablösen konnte. … Die Tapete – Sie / Tapéta, 2. rész weiterlesen

Die Tapete – Er / Tapéta, 1. rész

Ich gehe zurück zu einer der Urfunktionen der Tapete (französisch tapis, aus dem Griechischen tapetion: Decke od. Teppich, ursprünglich textile Wandbekleidung) – Geschichten zu erzählen. Es geht einmal um ihn, und einmal um sie. Er – das ist mein Großvater UND zugleich mein Vater. Ich erinnere mich an die kühle, bürgerliche Wohnung in Buda, mit den vielen Büchern in dunklen Bücherregalen, mit den geschmackvoll gerahmten … Die Tapete – Er / Tapéta, 1. rész weiterlesen

Alapanyag / Material

A polgári ideológia egyik fontos eleme a reprezentáció. Az otthon, amely a család intim szférája, nem teljesen privát: a lakás az a tér, amely a lakóit a külvilág felé reprezentálja. Természetesen a család mint védett környezet kívülről sem hermetikusan elzárt: áthatják a politikai ideológiák, a társadalmi konvenciók és elvárások. Intim és nyitott, személyes és politikai – ez az, ami érdekel.   Az előszobában a falon … Alapanyag / Material weiterlesen

Repair, 2016

Ich habe die alten Stoffreste meiner Großmutter durchgestöbert. Sie hatte zwei großen Schubladen eines Schrankes mit Stoffresten aus alten Klamotten, Decken und dergleichen voll. Sie hat diese zum Flicken aufbewahrt – eine Gewohnheit, die nach dem Krieg sicherlich sinnvoll war, und wie ich es 2011 herausfand, nicht nur ihr eigen war. In jenem Jahr habe ich auf der Istanbul Biennale die zierlichen Textillcollagen von Geta … Repair, 2016 weiterlesen